Theologisches

Gottes Hilfe erfahren
waldhuette

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist Sommer. Endlich. Ja sicher, manchmal war es gleich wieder zu heiß, besonders das Auf und Ab der Temperaturen machte ihr zu schaffen, aber die Sonne tat ihr gut, die Helligkeit am Morgen, das Licht am Abend. Laue Sommernächte – herrlich! Sie liebte den Sommer. Die Menschen erschienen ihr freundlicher, grüßten, lächelten. Sommer, das verband sie auch mit freier Zeit. Früher in der Schule gab es im Sommer die längsten Ferien des ganzen Jahres, sechs Wochen. Manchmal waren sie ihr echt lang erschienen. ...

Einfach mal runterkommen ...
Urlaub und Entspannung gegen Stress und für neue Kraft
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Sommerzeit ist Urlaubszeit. Viele Menschen verlassen ihre gewohnte Umgebung, um einmal etwas anderes zu sehen und zu erleben. Sie suchen Ruhe und Entspannung, manchmal auch Jubel und Trubel an einem fremden Ort – jedenfalls, wenn sie es sich leisten können. Urlaub ist der Ausgleich für den Alltag, der oft als stressig, anstrengend, manchmal auch als langweilig empfunden wird.

Die Ziele der Reisen sind ganz unterschiedlich, so unterschiedlich eben wie die Menschen, die verreisen. ...

Mutig und frei
Ein Jubiläum zwischen Bobbycar-Rennen in Kutte und reformatorisch-theologischen Erkenntnissen
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

von den 95 Luther-Veranstaltungen, die sich der Kirchenkreis im Reformationsjubiläum ehrgeizig gesetzt hatte, konnten schon viele interessante Angebote, Begegnungen und auch besondere Gottesdienste gefeiert werden: »Luther aus besonderem Holz geschnitzt«, die wunderbare Luther-Marionette, Luther im Dreiviertel-Takt, ...

Osterlachen
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Liebe Leserin, lieber Leser,

in wenigen Tagen feiern wir das älteste der christlichen Feste – es ist das Osterfest. Traditionell wird es am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling gefeiert.

Das ist kein Zufall: An Ostern erwacht die Natur nach dem Winter wieder zum Leben. Aus kahlen Zweigen, aus dem Erdboden, sogar aus Mauerritzen – überall sucht sich das Leben seinen Weg; überall springen Knospen und Blüten hervor. Wir Menschen kommen nach dem Winter wieder aus den Häusern und freuen uns über die erste Frühlingssonne.

Wenn die Masken fallen
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in den letzten Wochen sind sie wieder unterwegs – die verkleideten und lachenden Gestalten. Zum Teil versteckt hinter Masken, anonym und unerkannt. Und selbst die, die keine Fastnachter sind, müssen doch zugeben: Dieses Verkleiden hat seinen Reiz! So zu tun, als sei man ein anderer oder eine andere, ist faszinierend.

Sich hinter einer Maske zu verstecken und eine andere – natürlich viel bessere! – Rolle zu spielen als im Alltag, das reizt nicht nur Kinder.

»Vom Wasser des Lebens«
Gottesdienst für Kleine und Große zur Taufe
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Die Taufe ist der Beginn einer wunderbaren, lebenslangen Freundschaft: Einer Freundschaft zwischen Gott und uns Menschen. Mit dem Wasser der Taufe beginnt ein neues Leben, ein Leben mit Gottes Segen. Gott begleitet uns wie ein guter Freund und ist immer für uns da. Er bietet seine Nähe und Fürsorge an und tut dies aus Liebe zu uns Menschen. Mit der Taufe machen wir uns auf den gemeinsamen Weg mit Gott, wir werden Gottes Kinder und gehören zu ihm. Neulich sagte ein Junge bei der Taufe: »Bei der Taufe läuft Gottes Liebe über meinen Kopf!«

Was glücklich machen kann
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Liebe Leserin, lieber Leser!

Als sich schon viele Menschen auf Weihnachten freuten, betrat ein junger Mann die Praxis eines Arztes, der wegen seiner Weisheit berühmt war. »Ich bin sehr reich«, sagte der Mann, »aber doch im Herzen unendlich traurig. Viele Ärzte haben mich untersucht: Ich bin kerngesund!«

Der Arzt nahm aus einem Schrank einen Kasten, der voller Spiegel war.  ...

»Sie werden lachen – die Bibel«
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Liebe Leserin, lieber Leser!

Die Bibel und das Kreuz, das sind die »Markenzeichen« jeder evangelischen Kirche. An zentralem Ort, auf dem Altar, liegt das »Buch der Bücher« aufgeschlagen. Jede und jeder soll es lesen können, das war das Anliegen Martin Luthers. Darum übersetzte er die Bibel ins Deutsche. Ursprünglich ist das Alte Testament in Hebräisch geschrieben, das Neue Testament in Griechisch. ...

Christsein – ein Leistungssport?
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Lieber Leserin, lieber Leser!

Höher, schneller, weiter: nach der Fußballeuropameisterschaft und der »Tour de France« nun auch noch die Olympischen Spiele. Einst waren es ja die Spiele der Götter. Alle vier Jahre reisten die Griechen nach Olympia, um sie in sportlichen Wettkämpfen gnädig zu stimmen.

Doch schon in der Antike konnte sich der Amateurstatus nicht halten: ...

Entspannter Sommer!
sommer

Lieber Leserin, lieber Leser,

vor genau einem Jahr habe ich an dieser Stelle auch den Leitartikel für den Gemeindebrief geschrieben. Es ging um das Zusammenwachsen der vier Gemeindebezirke und dass es kein einfacher Weg sein würde. Stimmt, das ist es nicht, aber wir können doch auf ein schönes und gutes, ja auf ein gesegnetes gemeinsames Jahr zurückblicken. In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal alle gemeinsam Konfirmation gefeiert. ...

Orte meines Lebens
Erinnerungen an den Garten
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Oh, da fallen mir viele ein. Nur, wie soll ich sie sortieren? Gute Orte, schlechte Orte? Sind Orte immer nur Orte, geografisch gemeint? Oder sind es auch Situationen und Begegnungen, die dadurch zu Orten werden? In meinem Gedächtnis und in meinem Herzen.

Ich fange einfach an. Ein Ort meines Kinderlebens ist ein Garten. Unser Garten. Erst verwildert und ungepflegt. Ein Sauerkirschbaum, die Früchte leuchten ganz rot. ...

Geist und Freiheit
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Zwölf goldene Sterne auf blauem Grund – was ist das? Richtig – die Europaflagge! An vielen öffentlichen Gebäuden hängt sie neben der deutschen Flagge. Als in Polen nach den letzten Wahlen nur noch Nationalflaggen zu sehen waren und die Europaflagge verschwand, wurde das in Europa als Affront aufgefasst.

Kennen Sie die Bedeutung der Europaflagge? Sie hat einen biblischen Bezug, ...

»... und glaubt dieser Guten Nachricht«
Der Bericht von Jesu Auferstehung nach dem Markusevangelium
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Drei Frauen kommen zum Grab, in dem Jesus nach seiner Kreuzigung bestattet worden war. Sie wollen ihn salben. Doch der Leichnam ist nicht da, stattdessen ein Jüngling in weißem Gewand. Und die Tücher, in die Jesus gewickelt worden war, liegen wie unbenutzt da. Die Frauen »zitterten vor Angst und sagten niemandem etwas, so sehr fürchteten sie sich.«

Mit diesen Worten endet der Bericht von Jesus Auferstehung, so wie der Evangelist Markus es uns überliefert hat. ...

Wenn die Glocken in den Kirchtürmen läuten
glockenstuhl

»Nachts, am 19. März, dann werde ich jedes Jahr geweckt«, sagt mir mit nachdenklicher Stimme eine Frau. Es ist 4.20 Uhr, wenn die schwergewichtigen Kolosse sich in den Türmen der Hanauer Innenstadt in Bewegung setzen. Im Gedenken an die Schreckensnacht schlagen die Glockenklöppel an die Metallwände und erzeugen eine gedenkvolle Stimmung. Wer in der Frühe des 19. März 1945 die 16 Minuten der Bombenabwürfe von 4.24 Uhr bis 4.40 Uhr auf die Stadt und den daraus entstandenen Feuersturm erlebt hat, wird dieses Geschehen wohl nie vergessen können. ...