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Die neue Alte Johanneskirche
Wie weit sind wir denn?
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Bilder: E. Henschel, Hanau

Ein Spaziergänger, der Anfang August auf der Ramsaystraße entlang schlenderte und sich die Alte Johanneskirche anschaute, wird gedacht haben, da haben die Leute den Anbau abgerissen, den Bauzaun gestellt, schöne Bauzaunbanner aufgehängt, aber wo sind die Handwerker? Man sieht ein oder zwei Fahrzeuge, es wird gestemmt und Schuttcontainer werden abgefahren. Ja, man hat von außen nicht viel gesehen, aber im Inneren wurden Wände verändert, nicht benötigte Türöffnungen zugemauert, neue Türöffnungen gestemmt, Betonstürze eingezogen, die Betonbodenplatte in Teilbereichen entfernt, neue Kanalrohre für die WC-Anlagen verlegt und neue Massivwände gemauert.

Alte Joki GemeinderaumAber seit Mitte August gibt es mehr Leben auf der Baustelle. Die Trockenbaufirma stellt die ersten Rigipswände, und jetzt kann man schon die neuen Räume erleben: Das Gemeindebüro, der Raum für die Küster oder auch die Sanitärräume sind im Erdgeschoss erlebbar. Ganz besonders spannend war es für die an der Planung Beteiligten, wie der neue Gemeinderaum im Obergeschoss wirken wird. In der Apsis wurden alle Wände und die Decke entfernt und es entstand ein ca. 8 m hoher Raum mit den schönen alten Fenstern. Das alte rohe Bruchsteinmauerwerk wird zum Teil später sichtbar sein, und eine spezielle Beleuchtung wird diesen Raum zu einen ganz besonderen Raum machen.

Alte Joki SaalDer Ausbau geht nun mit Riesenschritten weiter. Es wurden im Bereich des zukünftigen Dekanats die Fenster montiert und die Dachdecker erneuern die Dachhaut. Im Kirchengebäude verlegen die Lüftungs- und Heizungsbauer die notwendigen Rohre. Die Elektriker haben bereits die ersten Kilometer Kabel verlegt, damit wir später auch die Räume beleuchten können.

Alte Joki LüftungAls äußeres Zeichen der Baumaßnahme kann jeder auch das Gerüst sehen, das notwendig ist, um die Außenputzfläche zu sanieren. Da viele Putzstellen nicht mehr gut am Untergrund haften, werden diese Bereiche abgeschlagen und dann neu verputzt. Im Bereich der alten Stadtmauer an der südwestlichen Ecke (die Kirche wurde früher direkt an der Stadtmauer errichtet) werden wir die Wand nicht verputzen, sondern die Stadtmauer sichtbar lassen. So ergibt sich eine Verbindung zu der Stadtmauer in der benachbarten Schlendergasse.

Es gibt immer wieder Überraschungen bei der Baumaßnahme und notwendige Entscheidungen, die aber mit dem Planungs- und Bauleitungsteam vom Architekturbüro Clormann - Neis - Krebs (CNK) und dem Arbeitskreis Planung vom Kirchenvorstand der Stadtkirchengemeinde in regelmäßigen Sitzungen bearbeitet und beschlossen werden.   

 Eberhard Henschel

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