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Ein neues Haus an der Johanneskirche
jokineuansichten
Bilder: C-N-K, Hanau, K. Rothmann, Hanau

An der Johanneskirche entsteht ein neues Gemeindehaus. Zwischen Kirchengebäude und Turm, kaum höher als die bisherigen Arkaden, erstreckt es sich in den Garten nach hinten und nach vorn in Richtung Kirchplatz.

Das Haus wird nicht groß werden, aber doch haben, was gebraucht wird: einen großen Raum zum Feiern, wenn Eltern ihr Kind zur Taufe gebracht haben, wenn ein Paar nach dem Ja-Wort seine Gäste bewirten möchte, wenn beim Gemeindefest auf der großen Wiese plötzlich ein Regenschauer kommt, wenn es nach dem Konfirmationsjubiläum bei Kaffee und Kuchen einfach viel zu erzählen gibt …

Mit großen Fenstern wird das Haus einladend sein für Gespräche und Aktivitäten. Der Chor »Te Deum« wird hier ebenso ein neues Zuhause finden wie Kindergruppen des EJW, der Frauenkreis, Musikgruppen, Arbeitsgruppen, Gremien, Initiativen u. v. a. m. Seniorinnen und Senioren können die Räume endlich barrierefrei  erreichen.

Bisher waren die Feiern in der Kirche immer mit dem Transport von Tassen und Tellern aus dem Martin-Luther-Haus in der Körnerstraße verbunden. Das wird nun anders. Es gibt eine gute Küche und einen neuen Sanitärbereich, der auch von der Kirche aus zugänglich ist.

Die Kirche und das Gemeindehaus werden nun stärker zusammengehören. Nach dem Gottesdienst noch auf einen Kaffee bleiben, reden und austauschen, das soll sich im offenen Foyer einfach ergeben können.

Grundsteinlegung an der Johanneskirche, 31.05.2015Manchmal braucht ein Gespräch auch einen geschützten Raum. Dafür gibt es im rückwärtigen Bereich noch einen kleinen Raum mit einer Terrasse zum Garten hin. Kleinere Gruppen finden hier sicher auch einen guten Ort.

Im Turm und natürlich auch auf der Wiese vor der Kirche treffen sich wöchentlich die Pfadfinder. Sie sollen nun einen eigenen Eingang bekommen. Der monatliche Kindergottesdienst im Turm wird nun Räume auch im Gemeindehaus nutzen können.

Mit dem neuen Haus kommen mehr als zehn Jahre Überlegungen an ihr Ziel. Auf dem Weg lag der schmerzliche Prozess der Trennung von der Hohen Tanne, dem Karl-Fuchs-Haus und im kommenden Jahr auch dem Martin-Luther-Haus. Die Gemeinde wird das neue Haus aus den Erlösen dieser Verkäufe finanzieren. Lediglich ein Zuschuss für energiesparende Maßnahmen durch die Landeskirche ist zugesagt. Als Architekt begleitet Rainer Krebs vom Büro CNK das Projekt.

Am 31. Mai 2015 wurde in einer Feierstunde nach dem Gottesdienst der Grundstein für das neue Gemeindehaus gelegt. 

Margit Zahn/Michael Ebersohn

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